Traunseebahn
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Betriebsführung
Stern&Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H.
Fahrplan
An Schultagen hat man zu der HVZ einen 30 Minuten Takt sonst fährt alle 60 Minuten ein Zug. Am Samstag Vormittag fahrt jede Stunde ein Zug, und ab Samstag Nachmittag bis Sonntag fährt nur alle 2 Stunden ein Zug.
Betriebszeiten
- Werktags von etwa 5 Uhr 28 bis ca. 20 Uhr 26
- An Sonn- und Feiertagen von etwa 7 Uhr 30 bis ca. 20 Uhr 26
Tarif
Im Abschnitt Engelhof-Seebahnhof ist die Kernzone Gmunden gültig.
Streckenführung
Die Traunseebahn beginnt am gleichnamigen See in Gmunden danach überwindet sie die starke Steigung der Gletscher-Endmoräne. Sie fährt dabei auf der alten Pferdebahntrasse nach Engelhof, dem ältesten Bahnhof Österreichs. Die Fahrt geht weiters über die Wasserscheide zwischen Traun und Laudach bei Eisengattern. Nach Kirchham wird Vorchdorf erreicht, wo es Umsteigemöglichkeiten zur normalspurigen Lokalbahn Lambach-Vorchdorf nach Lambach gibt.
Es werden folgende Bahnhöfe und Haltestellen bedient:
- Vorchdorf-Eggenberg (Lokalbahn Lambach-Vorchdorf, Postbus)
- Schloss Eggenberg
- Weidach
- Falkenohren
- Kirchham (Nebengleise)
- Kirchham Ort
- Laizing
- Eisengattern (Ausweichstelle)
- Karl z’Neuhub
- Neuhub
- Gschwandt-Schule
- Gschwandt-Rabersberg (Ausweichstelle)
- Unterm Wald
- Baumgarten-Waldbach
- Engelhof Lokalbahn (2,8085) (Nebengleise)
- Lembergweg ab 2004
- Gmunden-Traundorf alt 1990 eingestellt
- Traundorf (8085,8086) ab 1991
- Seebahnhof (3,4,5) ab 1991
- Klosterplatz geplant
- Rathausplatz geplant
- Franz-Josef-Platz Verbindung mit der Linie G: Hauptbahnhof - Franz Josef Platz
Ein Zug der Traunseebahn in der Station Traundorf
Geschichte
1912 war nach vielen Schwierigkeiten die Verbindung des fruchtbaren Agrarlandes um Vorchdorf mit der schon damals sehr bekannten Kurstadt Gmunden zustande gekommen. Man hegte große Pläne in Oberösterreich, hatte sich doch der elektrische Bahnbetrieb, wie er von der Unternehmung Stern & Hafferl vorgeschlagen wurde, glänzend bewährt. Mit der Bahn kam auch der elektrische Strom aufs Land. Viele Linien, die als Dampfeisenbahn hoffnungslos unrentabel geblieben wären, konnten so verwirklicht werden und das Zeitalter der Postkutsche beenden. Die Pläne einer Verbindung der Traunseebahn mit der Straßenbahn in Gmunden scheiterten am ersten Weltkrieg und der Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit.
1988 wurde die Trauntalbahn von den ÖBB im Abschnitt Seebahnhof - Engelhof eingestellt, seitdem hat Stern & Hafferl die Strecke für sich alleine, aber der offizielle Eigentümer des Abschnittes ist weiterhin die ÖBB
1990 wurde die Traunseebahn zum zentral gelegenen Seebahnhof verlegt, da dieser von den ÖBB nicht mehr benutzt wurde. Badeanlage, Dampfersteg, Grünbergseilbahn und Gastronomie liegen jetzt in unmittelbarer Nähe.
2008 wurde in Rahmen einer Probefahrt ein Flexity-Triebwagen der IVB auf der Gmundner Straßenbahn und auf der Traunseebahn getestet.
2009 am 3. Februar wurde der Normalspurabschnitt Seebahnhof - Engelhof offiziell stillgelegt, und Stern & Hafferl wurde Eigentümer. Ersichtlich war dies durch die Entfernung eines Meters Normalspurgleis, kurz vor beginn des Dreischinengleises.
2010 wurden zahlreiche Stationen saniert wie zum Beispiel die Haltestellen Laizing, Grüner Wald, Baumgarten-Waldbach,Falkenohren, zudem wurde der gesamte Meterspurabschitt zwischen dem Bahnhof Engelhof und der Kreuzung mit der Laudachseelandstraße saniert. Unglücklicherweise wurde das historische Bahnhofsgebäude der Station Seebahnhof abgerissen für einen zukünftigen Hotelbau.
2011 wurden die Stationen Neuhub und Kirchham Ort saniert, weiters wurde das Dreischienengleise teilweise im Abschnitt Engelhof- Seebahnhof demontiert. Im Abschnitt der zwischen den Eisenbahnkreuzungen mit dem Lembergweg und dem Grünbergweg liegt wurde der Unterbau und der Oberbau erneuert, bemerkenswert ist das Y-Schwelen verlegt worden sind. Die beiden Eisenbahnkreuzungen wurden mit einer Lichtzeichenanlage ausgestattet. Die Summe dieser Maßnahmen hilft die Streckenhöchstgeschwindigkeit im Abschnitt von 25 km/h auf bis zu 60 km/h anzuheben. Der immer bescheiden gebliebene Güterverkehr mußte wegen des zeitraubenden Umladens von Normal- auf Schmalspur aufgegeben werden, doch unzählige Waggons Ziegel sind aus Baumgarten-Waldbach zu Baustellen nach Gmunden und Vorchdorf befördert worden.
Ende 2011 mietete Stern & Hafferl den Innsbrucker Flexity-Triebwagen Tw 320 an, da die IVB über mehr Fahrzeuge verfügen als nötig. Ab dem 19. September begann der Fahrgastbetrieb. Der Triebwagen wird voraussichtlich bis 2015 auf der Traunseebahn verweilen, da ab diesen Zeitpunkt die Innsbrucker Verkehrsbetriebe das Fahrzeug selbst wieder, für den Betrieb von diversen Verlängerungen benötigen.
2012 am 4 April wurde der zweite Flexy Outlook der IVB auf der Traunseebahn in Dienst gestellt. Damit können sämtlicher Fahrten, außer jene zu Stoßzeiten ausschließlich mit Niederflurtriebwagen abgewickelt werden.
Im Jährlich stattfindenden Baustellen-sommer wird zwischen dem 13 August bis zum 16 September zwischen Gmunden Seebahnhof und Baumgarten Waldbach gebaut. Es werden unter anderem die letzten Reste des Dreischinengleises abgetragen, und durch einen modernen Oberbau aus Y-Schwellen ersetzt.
Gegenwart
Die Aufgabe der Traunseebahn liegt heute im Touristik-, Pendler- und Schülerverkehr.
Zukunft
In Zukunft ist geplant die Traunseebahn mit der ebenfalls meterspurigen Linie G: Bahnhof - Franz Josef Platz zu verbinden, die jetzige Station Seebahnhof würde hierfür aufgelöst werden, da der Abzweig der neuen Trasse noch vor der Kreuzung mit der Traunsteinstraße errichtet wird.
Dringend notwendig um zukünftig die Strecke Vorchdorf - Gmunden Hauptbahnhof betreiben zu können sind neue Fahrzeuge. Da ab 2015 der gemietete Tw 320 nicht mehr zur Verfügung stehen wird, wird ab diesem Zeitpunkt neue eigene Fahrzeuge eingesetzt.
Auf dem Areal des Seebahnhofes wird zukünftig das Hotelprojekt "Lacus Felix" verwirklicht, deshalb wird unabhängig von der Durchbindung mit der Straßenbahn Gmunden der Seebahnhof schon früher aufgelöst und nördlich der Traunsteinstarße entsteht ein Provisorium. Dafür wurden extra schon drei Weichen angeliefert die derzeit ummittelbar neben dem zukünftigen Einbauplatz liegen.
Zur besseren Stromversorgung soll 2013 ein neues Unterwerk beim Bahnhof Engelhof gebaut werden.
Beförderungsleistungen
- 1988: 229.592 Fahrgäste
- 1989: 244.630 Fahrgäste
- 1990: 271.582 Fahrgäste
- 1991: 295.994 Fahrgäste
- 1992: 322.179 Fahrgäste
Weblinks
Einzelnachweise
- Tw 320 für vier Jahre nach OÖ verliehen "Straßenbahn.tk"
- Ankunft des zweiten Felxy Outlook am 4 April 2012
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