RBL

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Wartezeitanzeige, die durch das RBL gesteuert wird

RBL steht für "Rechnergesteuertes Betriebs-Leitsystem".

Allgemeines

Für Fahrgäste auffälligstes Merkmal des RBL ist die Möglichkeit, die Wartezeit auf den nächsten Bus oder die nächste Straßenbahn an den Haltestellen anzuzeigen. Für den Betrieb zeigt sich als weiterer Vorteil eine Überwachung von Verspätungen, auf die automatisch oder vom Personal gesteuert reagiert werden kann. Der erste Stadtverkehrsbetrieb in Österreich, bei dem eine RBL-Anlage in Betrieb genommen wurde, waren die Linz Linien im Jahr 1995.

Die vielfältigen Aufgaben des RBL:

  • Dienstleistung
    • Fahrplan, Informationen, Service
  • Fahrer
    • Information, Kundendienst, Fahren (sicher, wirtschaftlich, pünktlich, richtiger Weg)
  • Leitstelle
    • Überprüfung und Kontrolle des Regelbetriebs, Störungsmanagement, Informationsmanagement
  • Remise/Garage
    • Personal-, Fahrzeug- und Treibstoffdispositon
  • Verkehrstechnik
    • Linienanalyse
  • Verkehrs-und Betriebsplanung
    • Statistische Auswertung für Fahr-, Umlauf- und Dienstplanung
  • Werkstatt
    • Wartung und Reparatur

Wiener Linien

Bei den Wiener Linien ist das RBL seit Mitte 1999 in Betrieb. Mittlerweile sind alle Bus- und Straßenbahnlinien in das RBL integriert, sogar die Linie 21 wurde im August 2007 noch aufgenommen, obwohl diese im Jahr 2008 eingestellt wird. Außerdem waren die Straßenbahnen der Type E nicht mit entsprechenden Sendern ausgestattet, sodass diese Wagen nicht erfasst werden konnten.


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