Linie 9 (Wien, 1929-1970)

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Allgemeines

Gemeinsam mit der 8 wurde auch die Linie 9 eröffnet und noch im selben Jahr bis zum Praterstern geführt, ab September 1938 dann zum Nordbahnhof umgelegt. Im Oktober 1938 wurde die Linie erstmals für 5 Tage auf die Strecke durch die Innenstadt verkürzt, nach einer 11 Monate dauernden Führung auf alter Strecke wurde von 1939 bis zum Ende des Verkehrs 1941 erneut diese kurze Variante befahren.

Nach der Wiederinbetriebnahme als Linie 9 Strich erfolgte nach Ausdehnung des Verkehres in der Innenstadt die Umbenennung in Linie 9 und eine eine Beschränkung auf die Strecke Bellariastraße – Stephansplatz; lediglich während des Versuches an Samstagabenden wurde sie bis Schwedenplatz geführt. Von 1950 bis 1955 hatte die Linie aber eine besondere Aufgabe: In den Zeiten, als die im Palais Epstein am Dr.-Karl-Renner-Ring residierende sowjetische Stadtkommandantur das Befahren der Schleife dort untersagte, wurde sie als Ersatz für die Linie 48 (die währenddessen in der Gablenzgasse über eine Parallelweiche umgekehrt wurde) durch die Burggasse bis zum Gürtel verlängert. 1956 wurde die Schleifenfahrt bei der Bellaria geändert, ab 1961 rund um den Schmerlingplatz umgekehrt und 1970 kam wie für die anderen innerstädtischen Linien das Aus.

Streckenverlauf

1961 - 1970

Schmerlingplatz - Bellariastraße - Burgring - Heldenplatz - Michaelerplatz - Graben - Stephansplatz

Stephansplatz - Brandstätte - Kohlmarkt - Michaelerplatz - Heldenplatz - Burgring - Bellariastraße - Schmerlingplatz

Liniengeschichte


  • Sonderverkehr: Von 1930 bis 1939 im Messeverkehr bis zur Rotunde verlängert.

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