Linie 64 (Wien, 1979-1995)
* Mariahilfer Straße, Westbahnhof - Alt Erlaa, Rößlergasse (1979-1980)
* Mariahilfer Straße, Westbahnhof - Siebenhirten (1980-1989)
* Murlingengasse - Siebenhirten (1989-1995)
Liniengeschichte
Mit dem Bau der Wohnhausanlagen in Alterlaa (Wohnpark Alterlaa) wurde es notwendig, ein öffentliches Verkehrsmittel mit großer Kapazität zu bauen. Da die dortige Wohnhausanlage einen U-Bahnbau rechtfertigte wurde eine sogenannte Schnellstraßenbahnlinie gebaut.
Am 27. September 1979 wurde die Straßenbahnlinie 64 feierlich zwischen Westbahnhof, Mariahilfer Straße und der Station Rößlergasse eröffnet. Ein Jahr später, am 27. September 1980, erfolgte die Eröffnung des Teilstückes Rößlergasse - Siebenhirten.
- Freitag, 31. Dezember 1982 / Samstag, 01. Jänner 1983: Durchgehender Silvesternachtbetrieb. Strecke Siebenhirten – Meidling Hauptstraße – Westbahnhof, Intervall 17 Minuten
Die Strecke wurde fast ausschließlich mit Zügen vom Typ E2-c5 aus dem Betriebsbahnhof Speising und dem Betriebsbahnhof Favoriten betrieben. Nur selten kamen E1-c3 bzw. E1-c4 auf dieser Linie zum Einsatz.
Als die U-Bahnlinie U6 am 7. Oktober 1989 ihren Dienst antrat, wurde die Straßenbahnlinie 64 auf den Abschnitt Siebenhirten - Murlingengasse gekürzt, wobei zum Wenden der Straßenbahn die Schleife der ehemaligen Linie 8 benützt wurde. Ab diesem Zeitraum erhielt die Linie 64 auch die neue Station Schedifkaplatz und wurde nur mehr vom Betriebsbahnhof Speising betrieben.
Ab 1993 begannen die Umbauarbeiten der Schnellstraßenbahn zwischen Tscherttegasse und Siebenhirten zur Verlängerung der U6. Während dieser Zeit blieb die Linie 64 in Betrieb und benutzte auch die neu errichteten U-Bahnstationen als die ihrigen, wobei auch gelegentlich ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen notwendig war.
Am 24. Juni 1994 wird die Haltestelle Rößlergasse wegen der Bauarbeiten für die Abstellanlage ersatzlos aufgelassen.
Am 5. Oktober 1994 wird eine eingleisige „Schnürstelle“ kurz vor der Endstation Siebenhirten eingerichtet, die bis zur Einstellung des Straßenbahnbetriebs erhalten blieb.
Am 7. April 1995 wurde die Linie 64 eingestellt, ein SEV wurde eingerichtet und am 15. April 1995 wurde sie dann durch die Verlängerungsstrecke der U6 nach Siebenhirten ersetzt.
Streckenverlauf
Die Linie 64 fuhr zwischen Westbahnhof, Mariahilfer Straße und Siebenhirten und hielt an folgenden Stationen:
- Westbahnhof, Mariahilfer Straße (von 1979-1989)
- Gumpendorfer Straße (von 1979-1989)
- Margaretengürtel (von 1979-1989)
- Arbeitergasse (von 1979-1989)
- Siebertgasse (von 1979-1989 -> jedoch nur in FR Westbahnhof, Mariahilfer Straße)
- Marx-Meidlinger-Straße (von 1979-1989)
- Flurschützstraße, Längenfeldgasse (von 1979-1989)
- Aßmayergasse (von 1979-1989)
- Murlingengasse (von 1989-1995)
- Meidling (von 1979-1995)
- Philadelphiabrücke (von 1979-1995)
- Schedifkaplatz (von 1989-1995)
- Wienerbergstraße (von 1979-1995)
- Tscherttegasse (von 1979-1995)
- Am Schöpfwerk (von 1979-1995)
- Wohnpark Alterlaa (von 1979-1995)
- Rößlergasse (von 1979-1994)
- Erlaaer Straße (von 1980-1995)
- Perfektastraße (von 1980-1995)
- Wienerflur (von 1980-1995)
- Siebenhirten (von 1980-1995)
Weblinks
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