Linie 63 (Wien, 1959-1969)
Liniengeschichte
- Betriebsgaragen: Schanzstraße, Spetterbrücke
- Erster Betriebstag am 23. Februar 1959: Oper – Schönbrunn, Bahnhof Wienzeile
- 4. März 1963 bis 30. Juli 1964, 22., 23., 29. und 30. März 1969: stadtseitige Kürzung bis Elisabethstraße
- Letzter Betriebstag am 2. November 1969
Als zweite Linie der großen Umstellungswelle wurde die Straßenbahnlinie 63 auf Betrieb mit Autobussen umgestellt. Auch hier wurden die Schaffner vorerst vom Straßenbahnbetrieb gestellt, anfangs von Rudolfsheim, ab 14. Mai 1966 von Koppreiter; erst ab 5. Dezember 1966 kamen auch die Schaffner aus der Autobusgarage.
1963 erfolgte die Kürzung wegen des Baues der Albertinapassage (2005 übrigens zum Teil wieder aufgelassen und zugeschüttet), 1969 erforderten die beginnenden U-Bahn-Bauarbeiten am Karlsplatz eine Aufgabe des letzten Streckenstückes zur Oper. Entsprach die Linienführung bei der Umstellung noch jener der Straßenbahn, so wurde die Strecke durch Einbahnerklärungen der befahrenen Straßem mehrfach geändert, ab 14. Oktober 1969 erfolgte noch die letzte große Umstellung über Margaretenstraße stadtauswärts und Schönbrunner Straße in Richtung Stadt.
Ab November 1969 schließlich machte der U-Bahn-Bau eine Querung des Karlsplatzes unmöglich und die Linie 63 wurde ersatzlos eingestellt.
Zurück zu: Autobus (Wien) | Wien | Hauptseite