Linie 22 (Wien, 1936-1961)

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Liniengeschichte

Der erste Einsatz einer Autobuslinie 22 erfolgte als Anschluß an die Straßenbahnlinie 40, es wurde allerdings nur täglich von 12 bis 15 Uhr gefahren; zu Allerheiligen wurde die Betriebszeit bis 18 Uhr ausgeweitet. Ab 1936 stellte die im adaptierten Straßenbahnhof Grinzing neu eingerichtete Garage Grinzing den Auslauf, bisher kamen die Busse aus der ebenfalls in einem Straßenbahnhof provisorisch eingerichteten Garage Währing. Bei den ersten Einstellungen wegen des zweiten Weltkrieges war auch bereits die Linie 22 dabei.

1946 kam das Liniensignal 22 wieder, es wurde ein Vorlaufbetrieb zum im Bau befindlichen O-Bus eingerichtet. Bereits 1942 war ja entlang der Krottenbachstraße mit dem Setzen der Masten begonnen worden. Auf die nähere Geschichte des O-Bus-Betriebes soll hier nicht näher eingegangen werden, näheres dazu ist im entsprechenden Artikel O-Bus nachzulesen. Jedenfalls war die Linie 22 schon der zweite Einsatz einer mit elektrischer Kraft angetriebenen Buslinie in Wien; eine erste (damals Elektrobus oder auch gleislose Bahn genannte) Linie verkehrte ja schon von 1908 bis 1938 zwischen Pötzleinsdorf und Salmannsdorf, diese wurde dann von der Autobusinie 23 ersetzt. In der obenstehenden Übersicht sind auch die durchwegs wegen Straßenbaumaßnahmen erfolgten Ersatzverkehre für die Linie 22 mit Autobussen angeführt, wobei dieser 1958 nur bis zur Rathstraße verkehrte.

Ab 1957 gab es an Werktagen auch morgendliche Verstärkerfahrten bis Glanzing, diese wurden ebenfalls mit Autobussen geführt und trugen das Liniensignal 22 Strich.

1958 kam das Ende für die Wiener O-Busse, der für Wien exotische Betriebszweig wurde aufgegeben.

1961 wurde die Linie in 39A umbenannt.


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